Der österreichische Außenminister Schallenberg beim Bled Strategy Forum - Vindobona.org

Der österreichische Außenminister Schallenberg beim Bled Strategy Forum – Vindobona.org

Das Bled Strategy Forum ist eine der führenden internationalen Konferenzen in Mittel- und Südosteuropa und bringt Experten aus verschiedenen Sektoren und Bereichen zusammen, um innovative Ansätze zu strategischen und politischen Zukunftsfragen zu diskutieren.

Das 17. Strategieforum von Bled in Slowenien steht dieses Jahr unter dem Motto „Die Macht der Macht oder die Macht der Regeln?“. Hier intervenierte der Außenminister im Rahmen eines hochrangigen Runden Tisches mit dem Titel „Wie viel Europa in Europa?“. über den geopolitischen Wandel, der durch die russische Invasion in der Ukraine ausgelöst wurde, und seine Folgen für Europa.

Der Runde Tisch „How much Europe in Europe“ war stark vom russischen Angriff auf die Ukraine und seinen Auswirkungen auf Europa geprägt. Außenminister Alexander Schallenberg betonte dabei die Widerstandsfähigkeit Europas und dass die EU-Sanktionen gegen Russland bereits Wirkung zeigen.

Außenminister Alexander Schallenberg sagte beim Strategischen Forum in Bled, Russland stehe vor einer Rezession von fast 10 %, während die europäische Wirtschaft voraussichtlich um bis zu 3 % wachsen werde. „Russland hat die Inflation verdoppelt und ganze Wirtschaftszweige liegen still, also sollten wir nicht auf das russische Narrativ hereinfallen“, so Schallenberg.

Mit einem Ausblick auf die kommenden Monate forderte Außenminister Alexander Schallenberg Europa auf, weiterhin Einigkeit und „kühlen Kopf“ zu bewahren. Schallenberg forderte den weiteren europäischen Zusammenhalt und Europa, „in den kommenden Monaten die Ruhe zu bewahren“.

Darüber hinaus nutzte Außenminister Alexander Schallenberg seinen Aufenthalt in Slowenien für mehrere bilaterale Gespräche mit Schwerpunkt Westbalkan.

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Bei seinen bilateralen Arbeitstreffen beim Strategischen Forum in Bled konzentrierte sich Außenminister Alexander Schallenberg auf den Westbalkan. Bei einem Arbeitsessen mit dem Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, sprach der österreichische Außenminister über den politischen Einfluss von Drittstaaten auf das Land, der bestehende Spaltungen weiter verschärfe. Wie Vindobona.org berichtete, stehen Bosnien und Herzegowina vor Parlamentswahlen, die im Oktober stattfinden werden. Während die Wahlen näherrücken, sind die politischen Spannungen im Land hoch.

Außenminister Alexander Schallenberg traf sich auch mit dem EU-Sonderbeauftragten für den Dialog zwischen Belgrad und Pristina, Miroslav Lajčák, um über die Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo zu sprechen. Wie Vindobona.org berichtete, wurde im Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo um gegenseitige Einreisebestimmungen eine Teillösung gefunden.

Gegenüber dem Sonderbeauftragten des britischen Premierministers für den Westbalkan, Sir Stuart Peach, betonte Außenminister Schallenberg die Bedeutung der fortgesetzten Unterstützung Großbritanniens für die europäische Perspektive des Westbalkans. Gemeinsam mit dem montenegrinischen Außenminister Ranko Krivokapić wurde die Vorreiterrolle des Landes im Prozess der EU-Erweiterung auf dem Westbalkan diskutiert. Außenminister Schallenberg erkundigte sich nach dem Stand der notwendigen Reformen in Montenegro.

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Teilnehmer waren neben Außenminister Alexander Schallenberg die slowenische Außenministerin und Gastgeberin Tanja Fajon, der isländische Außenminister Thórdís Kolbrún Reykfjörd Gylfadóttir, der französische Staatssekretär für Europa Laurence Boone, der spanische Außenminister José Manuel Albares Bueno, der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, der Portugiese An dem Panel nahmen Außenminister João Gomes Cravinho und der polnische Außenminister Zbigniew Rau teil.

Der österreichische Außenminister nutzte das Forum vor allem, um die österreichische Außenpolitik auf dem Balkan sichtbarer zu machen. Der Westbalkan liegt für Österreich in unmittelbarer Nähe und spielt daher eine wichtige Rolle in der österreichischen Außenpolitik.

BMEIA Bundesministerium für Europäische Integration und Äußeres

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