Ski Alpin - Die Schweizer und die Österreicher im Quartett revidieren das Ergebnis der FIS-Wahlen beim CAS

Ski Alpin – Die Schweizer und die Österreicher im Quartett revidieren das Ergebnis der FIS-Wahlen beim CAS

BERLIN: Vier nationale Skiverbände, darunter die Kraftpakete Österreich und Schweiz, haben nach der Präsidentschaftswahl im letzten Monat beim Weltverband FIS Berufung beim Schiedsgericht für Sport (CAS) eingelegt.

Die FIS teilte mit, dass Deutschland, die Schweiz, Österreich und Kroatien Berufung beim höchsten Gericht des Sports eingelegt hätten.

„Die vier Beschwerdeführer teilten der FIS am vergangenen Freitag mit, dass ‚Verfahrensanträge, die offensichtlich in demokratischen Grundsätzen formuliert und ordnungsgemäß eingereicht oder vorgebracht wurden, vom externen Rechtsbeistand der FIS nicht zugelassen wurden‘.

„‚Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den Ablauf des FIS-Kongresses 2022 vorsorglich vom TAS überprüfen zu lassen‘“, teilte die FIS unter Berufung auf das Schreiben der Beschwerdeführer mit.

Der Generalsekretär des Österreichischen Skiverbandes (OESV), Christian Scherer, sagte, es sei die Pflicht der Verbände, sicherzustellen, dass bei jeder Wahl das Verfahren eingehalten wird, insbesondere bei einem einzelnen Kandidaten.

„Wir wollen Legalität und wir wollen sicherstellen, dass die Wahl richtig geprüft wird. Das wollen wir jetzt, aber auch für die Zukunft“, sagte Scherer gegenüber Reuters.

„Es ist unsere Pflicht, die Legitimität zu gewährleisten. Wir haben eine Verpflichtung, weil dies (einem Kandidaten) anderen internationalen Verbänden passieren könnte, wie dem Biathlon später in diesem Jahr, wo der OESV wieder präsent ist.“

Der in Schweden geborene milliardenschwere Geschäftsmann Johan Eliasch gewann bei den Wahlen Ende Mai eine weitere Amtszeit, nachdem er nach seinem ersten Sieg im Jahr 2021 ohne Gegenkandidaten angetreten war.

Der Brite Eliasch, der die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, ist erst der fünfte Präsident der FIS in 97 Jahren.

Der Deutsche Skiverband (DSV) bezeichnete die Beschwerde als ungewöhnlich, aber notwendig, da eine rechtliche Prüfung der vier Beschwerdeführer Mängel bei der Anwendung der FIS-Statuten aufzeigte.

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„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, da wir uns natürlich bewusst sind, dass eine solche Vorgehensweise im Skisport bisher nicht üblich oder notwendig war“, teilte der DSV Reuters in einer E-Mail mit.

„Wichtig wäre, wenn wir dann schnellstmöglich eine Klärung bekommen könnten. Aufgrund der Dringlichkeit der Angelegenheit gehen wir davon aus, dass der CAS nicht zu viel Zeit verstreichen lassen wird. Bis man das aber tut, wird es wohl noch mindestens drei Monate dauern.“ Entscheidung ist getroffen.“

Eliaschs Wiederwahl im Mai war alles andere als eine reibungslose Abstimmung, da einige Mitglieder, darunter die vier Verbände, Beschwerden über das Wahlverfahren äußerten und einige sich entschieden, nicht teilzunehmen.

„Die FIS ist zuversichtlich, dass die Arbeit des FIS-Kongresses 2022 in strikter Übereinstimmung mit den FIS-Statuten und dem Schweizer Recht durchgeführt wurde, wie von den Rechtsberatern der FIS bestätigt wurde“, sagte die FIS.

„Darüber hinaus ist die FIS der Ansicht, dass die Behauptungen der vier nationalen Mitgliedsverbände völlig unbegründet oder haltlos sind.“

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