Małgorzata Mirga-Tas vertritt Polen auf der Biennale in Venedig

Małgorzata Mirga-Tas vertritt Polen auf der Biennale in Venedig

Die polnisch-römische multidisziplinäre Künstlerin, Pädagogin und Aktivistin Małgorzata Mirga-Tas wurde ausgewählt, um Polen auf der 59. Biennale von Venedig zu vertreten. Ihre “Re-enchanting the World” wird während der Laufzeit der Veranstaltung vom 23. April bis 27. November 2022 den polnischen Pavillon besetzen. Bekannt für eine Praxis, die Skulptur, Malerei, Installation und großformatige Textilien umfasst, trotzt Mirga-Tas der Diskriminierung der Roma Stereotypen und pflegt ein positives Bild der Roma-Kultur. Ihre Arbeit umfasst häufig Kleidung von Freunden und Familie, die sie auf gesteppte Bildschirme klebt, die Szenen von Kleidungsträgern zeigen, die im täglichen Leben rauchen, sprechen oder einfach nur sitzen.

Die Jury wählte Mirga-Tas aus einer Jury von dreiunddreißig Kandidaten aus und zitierte in einer Erklärung die “außergewöhnlich ansprechende visuelle Form seiner vorgeschlagenen Installation (die den Pavillon für ein breiteres Publikum öffnet) kombiniert mit einem originellen und bewussten ideologischen Konzept”, das eine neue Erzählung über die ständige Migration von Bildern und die gegenseitige Beeinflussung zwischen Roma, polnischen und europäischen Kulturen. ‘ Die Jury lobte auch die Mischung aus Mitarbeitern und Gemeinschaft des Projekts und stellte fest, dass zu den Referenten Wandmalereien der Renaissance, private Ikonographie und historische Symbolik gehören.

Der polnische Pavillon wird von Zachęta – Nationale Kunstgalerie in Warschau organisiert. Wojciech Szymański, Kunsthistoriker und Kunstkritiker, freier Kurator, und Joanna Warsza, geboren in Warschau, freie Kuratorin und Redakteurin, in Berlin lebend, werden die Ausstellung Mirga-Tas gemeinsam kuratieren. Die Installation antwortet sowohl im Titel als auch in der Natur auf das allgemeine Thema der Biennale „Milk of Dreams“: Laut Pressemitteilung „wird der Künstler eine magische Welt erschaffen, die einer ständigen „Wiederverzauberung“ unterliegt eine Art Zufluchtsort für die Öffentlichkeit, ein Asyl, das Hoffnung und Aufschub bietet.

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