Österreich wird eine vorübergehende Windfall-Steuer für Energieunternehmen einführen, teilte das Finanzministerium des Landes am Freitag mit. Die Windfall-Steuer, die auf unerwartete Gewinne erhoben wird, wird für Öl- und Gasunternehmen bis zu 40 % erreichen.
Sie gilt für Gewinne von Öl- und Gasunternehmen in den Jahren 2022 und 2023, die 20 % über dem Durchschnitt der Jahre zwischen 2018 und 2021 liegen.
Die Höhe der Steuer kann auf 33 % gesenkt werden, wenn Unternehmen in grüne Energien investieren. Der Schritt ist Teil eines EU-weiten Abkommens, das darauf abzielt, einen Teil der überschüssigen Gewinne von Energieunternehmen umzuverteilen.
Die Gewinne der Energieunternehmen sind in diesem Jahr in die Höhe geschossen, da Russlands Krieg gegen die Ukraine die Energiepreise in die Höhe getrieben hat.
Der österreichische Vizekanzler Werner Kogler nannte die jüngste Entscheidung der Regierung eine „Kriegsdividende“. „Wichtig ist, dass wir einen Schritt zu mehr Fairness machen“, sagte Kogler auf einer Pressekonferenz.

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