20 Meilen pro Minute: Lucid Air lädt fast so schnell auf, wie es fährt

20 Meilen pro Minute: Lucid Air lädt fast so schnell auf, wie es fährt

Die von Lucid Air für 2021 angekündigte elektrische Luxuslimousine kann nicht nur schnell fahren, sondern auch extrem schnell aufladen. Wie einige andere Hersteller setzt auch das amerikanische Startup auf eine Hochspannungsarchitektur.

Dank seiner Hochspannungsarchitektur muss der Lucid Air 32 Kilometer pro Minute tanken können.

(Foto: Lucid Air)

Strom für 32 Kilometer in 1 Minute und 483 Kilometer in 20 Minuten – laut dem amerikanischen Hersteller Lucid Motors wird die Luxus-Air-Limousine, die ab Anfang 2021 erhältlich sein wird, ein neues Rekordniveau bei der Ladegeschwindigkeit ermöglichen.

Eine 900-Volt-Elektroarchitektur, kundenspezifische Batteriezellen, das Batterie- und Wärmemanagementsystem und ein effizienter Antriebsstrang sind für die relativ hohe Geschwindigkeit des Fahrzeugs verantwortlich. Andererseits muss die Ladestation auch besonders effizient sein. In Deutschland gibt es bereits einige öffentliche 350-kW-Ladestationen, mit denen die in Kalifornien hergestellte und ab 2021 auch in Europa erhältliche Lucid Air kompatibel sein soll.

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Der luxuriöseste Sitz in der Lucid Air ist eigentlich nicht der des Fahrers, der in der zweiten Reihe sitzt.

(Foto: Lucid Air)

Wenn das 350-kW-Ladegerät und die Lucid Air zusammenkommen, sollten Spitzenströme von mehr als 300 kW zu Spitzenzeiten fließen. In der Zwischenzeit können an einem solchen Höhepunkt mindestens 32 Kilometer pro Minute aufgeladen werden. Dieser besonders hohe Durchsatz funktioniert nur für kurze Zeit. Nach 20 Minuten, nicht für 640, sondern nur für 483 Kilometer Strom, können die Batteriezellen in die Batteriezellen fließen, sagt Lucid. Die sehr große 130-kWh-Batterie muss in der Lage sein, Energie für eine Reichweite von ungefähr 830 Kilometern zu speichern. Dank seines 1000-PS-Motors kann der Air auch über 300 km / h fliegen.

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Damit ist der Lucid Air, dessen Serienversion am 9. September offiziell vorgestellt wird, ein spektakuläres Beispiel für die neuen Elektrofahrzeuge mit Hochspannungstechnologie. 400-Volt-Architekturen sind derzeit der Standard für die meisten Elektroautos und werden dies auf absehbare Zeit wahrscheinlich auch für kompakte und mittelgroße Fahrzeuge bleiben. Hochspannungsarchitekturen wie der Lucid Air werden die Schlüsseltechnologie der Zukunft sein, insbesondere für elektrische Luxus- und Sportwagen.

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Mit 350 km / h ist der Lucid nicht so schnell wie ein Flugzeug, aber fast.

(Foto: Lucid Air)

Der erste auf dem Markt erhältliche Hochspannungs-Performer ist der 2019 eingeführte Porsche Taycan mit 800-Volt-Architektur, der voraussichtlich auch in Zukunft einen Ladestrom von bis zu 350 kW aufnehmen wird. Bis zu 270 kW sind derzeit mit dem Taycan möglich, der den 90 kWh-Akku in 25 Minuten von 5 auf 80 Prozent aufladen kann. Der E-Porsche soll dann im nächsten Jahr bis zu 350 kW aufladen können.

Neben Porsche wird Audi ab 2021 mit seinem technologischen Bruder E-Tron GT ein 350 kW-kompatibles 800-Volt-Auto anbieten. Mercedes wird wahrscheinlich auch eine ähnliche Technologie in seiner elektrischen Luxuslimousine EQS einsetzen, die ebenfalls für 2021 angekündigt wurde. Das Stuttgarter Unternehmen versprach bei der Vorstellung des Konzeptfahrzeugs eine Ladeleistung von mindestens 350 kW. Zulieferer wie ZF und Delphi entwickeln auch technische Komponenten für 800-Volt-Fahrzeuge.

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