Neustart des iranischen Atomabkommens: Was ist von den Gesprächen zu erwarten und was steht auf dem Spiel?

Neustart des iranischen Atomabkommens: Was ist von den Gesprächen zu erwarten und was steht auf dem Spiel?

US-amerikanische und iranische Diplomaten kamen am Dienstag in Wien zusammen, um das belagerte Atomabkommen von 2015 wiederzubeleben. Dies war das erste potenzielle Tauwetter in den diplomatischen Beziehungen zwischen Teheran und Washington, seit die Trump-Regierung das Abkommen 2018 verlassen hatte.

US-amerikanische und iranische Beamte treffen sich nicht direkt, sondern arbeiten über europäische Vermittler, die sich neben Vertretern der anderen Vertragsparteien, Russland und China, auch in der österreichischen Hauptstadt getroffen haben.

Dennoch war das Wiener Treffen ein diplomatischer Durchbruch und wurde von westlichen Diplomaten als notwendiger erster Schritt zur Rettung eines Abkommens angesehen, das die nukleare Aktivität des Iran im Gegenzug für Sanktionserleichterungen einschränkte. Nach dem Austritt aus dem Atomabkommen verhängte die Trump-Regierung schwere Sanktionen gegen den Iran.

Die Diplomaten hoffen, dass die neuen Gespräche Teheran in andere Fragen einbeziehen könnten, die die Vereinigten Staaten betreffen, einschließlich des iranischen Raketenprogramms, das Washington als Bedrohung für die Stabilität im Nahen Osten ansieht.

Worum geht es in den Diskussionen?

Die Vereinigten Staaten wollen, dass der Iran zu seiner nuklearen Aktivität zurückkehrt. Seit Mitte 2019 hat Teheran die Grenzen des Abkommens überschritten, die es der Möglichkeit des Baus einer Atomwaffe immer näher gebracht haben.

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