Die beliebte Chat-App kann auch vom Computer aus bedient werden – entweder über die App oder im Browser. Es gibt jedoch alte Windows-Software, die nicht mehr mit WhatsApp Web kompatibel ist. Benutzer müssen zuerst ihren Browser ändern oder aktualisieren.
Im Jahr 2020 wird es eine große Verschiebung im Browser geben: Microsoft will seine Internet Explorer endlich in Rente gehen. Und selbst der 2015 eingeführte Edge-Browser („Edge Legacy“) gilt mittlerweile als veraltet und wurde seit Anfang des Jahres durch eine neue Version namens Chromium Edge ersetzt.
Ebenfalls WhatsApp will das veraltete in zukunft nutzen Windows– Verzichten Sie auf Software und unterstützen Sie nur den neuen Edge-Browser. Dies dient der Sicherheit, bedeutet jedoch, dass die Webversion des beliebten Messenger nicht mehr funktioniert, wenn Sie ihn mit einem alten Windows-Browser aufrufen.
WhatsApp Web wird in diesen Browsern noch ausgeführt
Der neue Edge-Browser gilt als bequemer und sicherer als seine Vorgänger für Windows. Das Softwareunternehmen versucht seit Monaten Benutzer mehr von den Vorteilen zu überzeugen. Jetzt anscheinend auch wollen Facebook Benutzer zum Wechseln überreden. Schließlich bedeutet die Unterstützung unzähliger verschiedener Browser auch viel Entwicklungsaufwand.
Wenn Sie WhatsApp Web verwenden möchten, benötigen Sie in Zukunft einen aktuellen Browser. Sie können beispielsweise aus Microsoft Edge auswählen Google Chrome, Mozilla Feuerfuchs – oder der T-Online-Browser (Sie können es hier kostenlos herunterladen).
WhatsApp ist auch als Desktop-App verfügbar
Der Vorteil von WhatsApp Web: Sie müssen keine Software auf Ihrem Computer installieren, um auf Ihre Chats zugreifen zu können. Die Verbindung zum WhatsApp-Konto funktioniert sehr einfach über den QR-Code. Anweisungen finden Sie hier. Als Alternative zur Webversion bietet WhatsApp auch eine Desktop-App im Microsoft Store an.
Benutzer eines aktuellen Windows 10-Betriebssystems sollten keine Probleme beim Browserwechsel haben. Die neue Edge-Version wird seit Anfang des Jahres automatisch per Update verteilt. Manchmal störte die erzwungene Installation sogar. Den Benutzern steht es weiterhin frei, die Software des Wettbewerbs zu installieren.

Wilbert Stumpf schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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