Labors – Australisches Antarktisprogramm

Labors – Australisches Antarktisprogramm

Feste Labors

  • Bereich Luftchemie: 1 × 26,3 m2; 2 x Schläuche im Aerosolmast (einer mit rotierendem Probenahmekopf und Verteiler, der zweite für reisespezifische Probenahmeleitungen für Instrumente, die am Mast oder auf dem temporären Servicegleis montiert sind). Schlauch zur Luftversorgung stationärer Labore oder Labore mit Lukendeckelbehältern
  • Trockenlabore: 1 × 49,3 m2; 1 × 44,8 m2
  • Meteorologisches Labor: 1 × 35,1 m2
  • Nasslabore: 1 × 71,0 m2; 1 × 68,0 m2
  • Gut nass machen: 1 × 21,0 m2

Unkontaminiertes Meerwassersystem (UCSW)

Die Verfügbarkeit von sauberem Meerwasser ist unerlässlich, um gesammelte Meeresorganismen am Leben und in einwandfreiem Zustand zu halten oder Meeresexperimente in Labors durchzuführen. RSV Nuyina verfügt über ein spezielles System, um verschiedene Bereiche des Schiffes mit nicht kontaminiertem Meerwasser zu versorgen.

Das UCSW-System liefert insgesamt nicht weniger als 600 Liter unbelastetes Meerwasser pro Minute bei einem Druck zwischen 200 kPa und 500 kPa. Es garantiert auch, dass die Temperaturänderung zwischen der Meerwasserentnahme und den verschiedenen Versorgungspunkten 0,5 Grad Celsius nicht überschreitet. Das System hält den Wasserdruck und die durchschnittliche Wasserverweilzeit nicht länger als 60 Sekunden aufrecht.

Mit dem UCSW-System verbunden ist ein Autonomous En-route Measurement System (AUMS), das Instrumente zur Messung der folgenden Werte umfasst:

  • Säure (pH)
  • Leitfähigkeit, Temperatur und Salzgehalt (Thermosalinograph)
  • CO2 Konzentrationen im Meerwasser
  • Schnell wiederholendes Fluorometer (FRRF) mit Durchflusskammer
  • Fluorimeter
  • Optischer Laser-Partikelzähler
  • Optisch gelöstes O2 Sensor
  • Meerwasser-Einlasstemperatur
  • Systemdruck

Wissenschaftliche Ausrüstung

Ultratiefkühlschränke: 2 Ultratiefkühlschränke -86°C; 1 Ultratiefkühlschrank -135°C

C-Kanal: Alle Wissenschaftsräume und Achterdeck

Gefrierschränke zur Chemikalienlagerung: 2 x -18 °C x 100 L (1 in jedem Nasslabor); 2 x -18 °C x 70 l (1 in jedem Trockenlabor)

Kühlschränke zur Chemikalienlagerung: x 4 (1 in jedem Nasslabor; 1 in jedem Trockenlabor)

Komprimierte Instrumentenluft (rein): Aufgenommen in allen festen Labors

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Lagerschränke für brennbare und ätzende Chemikalien: belüftet (x 11)

Abzüge: x 5 mit H&C-, UCSW-, Vakuum- und Druckluft-Trinkwasseranschlüssen (1 in jedem Labor und 1 im Elektronikraum)

Eismaschine: ergibt bis zu 94 kg körniges Eis

Lagertanks und Flüssigstickstoffspender: 2 x 200L

Wasserauslässe in Reagenzienqualität: zu festen Laboren und Serviceschnittstellen von Wissenschaftscontainern

Temperatur- und lichtgesteuerte Wachstumsschränke: 1 in jedem Nasslabor

Meerwasser ohne Spuren von Metallen: aufgenommen im festen Nasslabor und auf den hinteren Wissenschaftsdecks 4 und 5

Reinstwasser (Milli Q)

Vakuum-Abfallsystem in Labors

Sicherheitsausrüstungen

Komplette manuelle Handhabungsgeräte: Gabelstapler, Wagen, Aufzüge

Wissenschaftliches Alarmüberwachungssystem: Integriert in das IPMS-Alarm- und Überwachungssystem des Schiffes

Notduschen und Augenspülstationen: 7 x Stationen in Laboren und anderen wissenschaftlichen Bereichen

Wissenschaftliches Gas: Wissenschaftliche Gasflaschen sind in sechs speziellen Gasflaschenlagern enthalten. LPG-, Stickstoff-, Argon-, Helium- und Kohlendioxidgase von diesen werden über temporäre Seilbahnen zu den Wissenschaftslabors und zu den vorderen und hinteren Containern der Wissenschaftslabors transportiert. Diese Gase werden auch zum Nassbrunnen und zum meteorologischen Labor geleitet. In den beiden Trockenlaboren und neun Science-Container-Laboren können Niederdruck-Wasserstoffgeneratoren eingesetzt und sechs Science-Lab-Container mit Sauerstoff versorgt werden. Alle mit Wissenschaftsgas versorgten Basen sind durch Gasdetektoren geschützt, und die mit Leitungsgas versorgten Basen verfügen über eine Absperrvorrichtung, die einen Abschaltmagneten an der/den Gasversorgungsleitung(en) aktiviert. Dieser Abschaltmagnet wird auf drei Arten ausgelöst: manuell, durch ein Niederdrucksignal, das ein Leck anzeigt, und durch die Aktivierung eines Gasdetektors.

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