Experten auf Rädern: Die Wiener Klimatour soll das Bewusstsein für den Klimaschutz stärken

Experten auf Rädern: Die Wiener Klimatour soll das Bewusstsein für den Klimaschutz stärken

Experten auf Rädern: Die Wiener Klimatour soll das Bewusstsein für den Klimaschutz stärken

In den nächsten vier Monaten erfahren Wienerinnen und Wiener von E-Lastenrad-Experten mehr über den Klimawandel und was sie und die Stadt tun können

Am 8. Juni lancieren die Wiener Behörden das städtische Eigene Klimatour (Wiener Klima-Tower). Die 70-tägige Umzugskampagne wird eine Flotte von Experten zu Pferd umfassen E-Lastenräderdie an wichtigen Orten in der Stadt anhalten und werben werden Kommunale Klimapolitiksowie die Sensibilisierung für verschiedene Techniken, mit denen Menschen ihre Emissionen reduzieren können.

Ab dieser Woche startet die Klimatour am Christina-Broda-Platz, während die E-Bike-Flotte bis Oktober fast täglich Informationsveranstaltungen durchführt. Sie behandeln Themen wie Ernährung, Grünflächen, Wasser, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft.

Die Tour soll als Botschafter für Wiens umfassenden Klimaplan fungieren, mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2040. In diesem Sinne würde die Tour laut Stadt als multifunktionales Informationsmedium fungieren, das Aufmerksamkeit erregen wolle. Sie wollen, dass die Bürger von der Präsentation verführt werden und die Klimaschutzmaßnahmen selbst entdecken.

Die Experten, die die Räder ausrüsten, geben hingegen alle nötigen Informationen zu den Plänen der Stadt zur Lösung des Problems und dazu, was der Einzelne tun kann, um sich selbst zu helfen. Darüber hinaus könnten die Menschen E-Cargo-Bikes als Alternative zum eigenen Auto ausprobieren.

Wien ist Vorreiter bei Klimaschutzmaßnahmen auf Stadtebene

Obwohl die österreichische Hauptstadt eine der ersten Städte war, die 1999 eine umfassende Klimastrategie vorlegte, sagen Vertreter der Stadt, dass das Gespräch über den Klimawandel immer noch eher der Verwaltung und Organisationen vorbehalten ist, die sich bereits für grüne Ziele einsetzen, und nicht dem Allgemeinen Population.

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Das muss sich laut ändern Klimaberater Jürgen Czernohorszky, und lokale Führungskräfte müssen mit den Menschen zusammenarbeiten, ihre Strategie, Ziele und Ambitionen erklären. Als drängendes und existenzielles Problem muss der Klimawandel zu einem Thema werden, das im täglichen Leben und in der individuellen Entscheidungsfindung präsent ist.

Deshalb wird die Klimatour das Thema Abfallvermeidung, Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement sowohl auf Stadtebene als auch auf individueller Ebene ansprechen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Biodiversität Der Wiener Klimaplan.

Darüber hinaus beraten Experten die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Lebensmittelverschwendung und den Vorteilen des Kaufs regionaler und biologischer Produkte, wie z. B. der kommunalen Linie „Wiener Gusto“. Ein weiterer wichtiger Punkt sind natürlich Grünflächen, und davon gibt es in der österreichischen Hauptstadt reichlich.

Dank des Grüngürtels mit dem Wienerwald und rund 1.000 Parks hat Wien bereits 50 % Grünfläche im Stadtgebiet erreicht und die Parkinitiativen sind noch lange nicht am Ende. Gleichzeitig können nach Angaben der Stadt 96 % der Menschen mit klimafreundlichen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 30 Minuten eine große Grünfläche in der Stadt erreichen.

Ratsmitglied Czernohorszky fuhr fort: „Ziel für die nächsten Jahre ist es, mit dieser Offensive möglichst viele Menschen zu erreichen und das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass wir das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität nur erreichen können, wenn alle mitmachen! Wir wollen, dass alle Menschen in Wien ein gutes und gesundes Leben führen können – und dazu braucht es ein gutes und gesundes Klima. Daran wollen wir gemeinsam arbeiten!

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