Sony zeigt auf der Tech-Show CES in Las Vegas eine aktuelle Version seines ersten Elektroauto-Prototyps Vision-S01. Das erste Fahrzeug hatte der japanische Elektronikkonzern zwei Jahre zuvor auf der CES 2020 vorgestellt.
Andrej Sokolov | Ehering | Getty Images
Die Sony Group wird wahrscheinlich neue Technologiepartner zu ihrem Projekt für Elektrofahrzeuge (EV) hinzufügen, um ihr dabei zu helfen, ein Mobilitätsgeschäft zu schmieden, das Autos von Transportmaschinen in Unterhaltungsräume verwandelt, sagte ein leitender Angestellter von Sony gegenüber Reuters.
Die anhaltende Umstellung auf Elektroautos, die einfacher zu bauen sind als solche mit Verbrennungsmotor, ermöglicht neuen Marktteilnehmern den Einstieg in die Fahrzeugherstellung. Gleichzeitig wird erwartet, dass autonomes Fahren und 5G-Konnektivität die Automobilindustrie neu gestalten, indem sie Autos in mobile Plattformen für Informationen, Unterhaltung und gemeinsame Mobilitätsdienste verwandeln.
„Wir betrachten das Risiko, Elektrofahrzeuge zu ignorieren, als größer als die Herausforderung, die sie darstellen“, sagte Izumi Kawanishi, Senior Managing Director von Sony, der ein neues Sony Mobility-Geschäft leiten wird, in einem Interview. Die kommende Transformation von Autos sei in gewisser Weise ähnlich wie die Informationstechnologie Telefone in Smartphones verwandelte, fügte er hinzu.
Kenichiro Yoshida, CEO von Sony, kündigte diesen Monat auf der Technologiemesse CES in Las Vegas die Gründung von Sony Mobility an und deutete zum ersten Mal an, dass es versuchen werde, ein vor zwei Jahren gestartetes Entwicklungsprojekt für Elektrofahrzeuge in ein lukratives Geschäft umzuwandeln.
Sony hat bisher zwei Prototypen mit einer Fabrik in Österreich gebaut, die dem kanadischen Autoteilehersteller Magna International gehört, der auch Autos für Unternehmen wie BMW, Mercedes Benz und Toyota Motor herstellt.
Weitere Mitglieder des in Europa ansässigen Projekts sind der deutsche Autoteilehersteller Bosch, das französische Automobiltechnologieunternehmen Valeo SE und das ungarische Start-up für selbstfahrende Fahrzeuge AImotive.

Wilbert Stumpf schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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