The Witcher 3 Remastered: Path Tracing erhöht die PC-Anforderungen deutlich

Mit „The Witcher 3: Wild Hunt Remastered“ bringt CD Projekt Red den Rollenspielklassiker technisch auf den neuesten Stand. Die überarbeitete Fassung erscheint am 29. September 2026 und setzt auf dem PC deutlich leistungsfähigere Hardware voraus als das Original von 2015.

Windows 11, DirectX 12 und SSD sind Pflicht

Nach den bestätigten Systemanforderungen wird ausschließlich Windows 11 in der 64-Bit-Version unterstützt. Windows 7 und Windows 10 bleiben außen vor. Darüber hinaus benötigt das Remaster DirectX 12 und eine SSD mit mindestens 70 GB freiem Speicherplatz.

Für den Betrieb mit minimalen Einstellungen nennt CD Projekt Red einen Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600. Als Grafikkarte werden mindestens eine Nvidia GeForce GTX 1660 oder AMD Radeon RX 5500 XT benötigt. Hinzu kommen 12 GB Arbeitsspeicher.

Empfohlene Ausstattung mit 16 GB RAM

Für ein flüssigeres Spielerlebnis und die Nutzung der neuen Grafikoptionen empfiehlt der Entwickler einen Intel Core i7-8700K oder AMD Ryzen 5 3600X. Bei der Grafikkarte gelten eine Nvidia GeForce RTX 2060 Super oder AMD Radeon RX 6600 XT als empfohlene Modelle.

Der benötigte Arbeitsspeicher steigt in dieser Konfiguration auf 16 GB. Auch hier ist eine SSD mit 70 GB freiem Speicherplatz zwingend erforderlich.

Path Tracing als wichtigste technische Neuerung

Im Mittelpunkt der grafischen Überarbeitung steht die Integration von Path Tracing. Diese Rendering-Technik simuliert Lichtstrahlen besonders umfassend und ermöglicht realistischere Schatten, Reflexionen und indirekte Beleuchtung.

Gegenüber herkömmlichem Raytracing ist Path Tracing allerdings wesentlich rechenintensiver. Vor allem die Grafikkarte wird dadurch stärker belastet. Die neue Beleuchtungstechnik dürfte daher einer der Hauptgründe für die im Vergleich zum Original deutlich gestiegenen PC-Anforderungen sein.

Der verpflichtende Wechsel auf Windows 11 und DirectX 12 schafft zugleich die technische Grundlage für moderne Rendering-Funktionen. Ältere Betriebssysteme und Grafikschnittstellen können die dafür benötigten Funktionen teilweise nicht oder nur eingeschränkt bereitstellen.

Neue PC-Spiele verlangen immer stärkere Hardware

Die Anforderungen von „The Witcher 3 Remastered“ entsprechen einem allgemeinen Trend im PC-Spielemarkt. Zahlreiche neue Produktionen setzen inzwischen aktuelle Betriebssysteme, moderne Grafikkarten und große Arbeitsspeicher voraus.

Asobo Studios verlangt für „Resonance: A Plague Tale Legacy“ beispielsweise DirectX 12.1 beziehungsweise DirectX 12 Ultimate mit Unterstützung für Mesh-Shader. Ältere Grafikkarten der AMD-Polaris-Generation, darunter die Serien RX 400 und RX 500, sowie Modelle auf Basis von Nvidias Maxwell-Architektur wie die GTX-900-Reihe werden damit ausgeschlossen.

Noch höhere Anforderungen gelten für Respawn Entertainments „Star Wars Zero Company“. Für die empfohlene Konfiguration werden bereits eine Nvidia GeForce RTX 3080 oder AMD Radeon RX 7800 XT sowie 32 GB RAM vorausgesetzt.

Kritik kann Anforderungen nachträglich verändern

Dass besonders hohe Hardware-Vorgaben nicht immer ohne Widerspruch bleiben, zeigte zuletzt der Online-Koop-Shooter „Cinder City“. Nach Kritik aus der Community reduzierte der Entwickler den ursprünglich genannten RAM-Bedarf von 64 auf 32 GB.

Gleichzeitig wurde jedoch die empfohlene Grafikkarte von einer RTX 4060 auf eine RTX 4070 angehoben. Eine vergleichbare Verringerung der Arbeitsspeicheranforderungen hatte es zuvor bereits bei „LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight“ gegeben.

Fazit

„The Witcher 3: Wild Hunt Remastered“ verlangt insbesondere durch Path Tracing deutlich modernere PC-Hardware. Windows 11, DirectX 12 und eine SSD sind verpflichtend, während für die erweiterten Grafikoptionen eine leistungsfähige Grafikkarte entscheidend sein dürfte. Damit folgt CD Projekt Red einer Entwicklung, die bei aktuellen PC-Veröffentlichungen zunehmend zum Standard wird.

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