Die Schwimmer: Die wahre Geschichte von Yusra & Sarah Mardini

Die Schwimmer: Die wahre Geschichte von Yusra & Sarah Mardini

Schwimmer ist ein Film, der im November 2022 auf Netflix veröffentlicht wurde und als „unglaubliche wahre Geschichte“ bezeichnet wird. Die Fakten, die den Film inspirierten, stammen aus den Ereignissen im Leben der syrischen Flüchtling Yusra Mardini und ihrer Schwester Sarah, die immer davon träumten, professionelle Schwimmerin zu werden, und ihren Traum gegen die komplizierte Situation im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg verwirklichen mussten. In diesem Artikel werden wir die wahre Geschichte dieser beiden tapferen Mädchen entdecken.

Sie können finden Schwimmer‚ Offizieller Trailer hier auf Youtube.

Die Schwimmer: Die wahre Geschichte von Yusra und Sarah Mardini

Yusra Mardini wurde 1998 in Damaskus, Syrien, geboren. Sie begann schon in jungen Jahren mit dem Schwimmtraining, und ihr Talent war sofort offensichtlich: Sie hatte bereits mit 14 Jahren an offiziellen internationalen Wettkämpfen teilgenommen, als sie Syrien bei der FINA 2012 vertrat Weltmeisterschaften im Schwimmen in Istanbul.

Der Ausbruch des Bürgerkriegs, insbesondere nach der Eskalation von 2012-2013, machte das Leben in der Gegend, in der die beiden Schwestern lebten, unmöglich. Yusra und Sarah gehörten dann zu den vielen Flüchtlingen, die aus Syrien flohen und nach einem Ort suchten, an dem sie normal leben konnten. Ihnen gelang die Flucht aus dem Land, sie erreichten zuerst den Libanon und später die Türkei. Im Jahr 2015 bezahlten sie Schmuggler, um an Bord eines Bootes nach Griechenland zu gehen. Das Boot sollte 7 bis 8 Passagiere befördern, aber am Ende wurden 20 Personen hineingepfercht. Und schon eine halbe Stunde nach dem Verlassen der Türkei begann das Boot Wasser aufzunehmen.

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In einem extremen Versuch, das Boot vor dem Untergang zu retten, sprangen Yusra Mardini, ihre Schwester Sarah und eine andere Person, die schwimmen konnte, vom Boot und schoben es dreieinhalb Stunden lang über das Meer, bis die Gruppe schließlich den Griechen erreichte Insel Lesbos. NPR erzählte die erstaunliche Geschichte In diesem Artikel.

Yusra und Sarah reisten durch Mazedonien, Serbien, Ungarn und Österreich, bevor sie schließlich Deutschland erreichten. Dort angekommen nahmen sie das Training wieder auf. Ihr Traum war intakt: Yusra wollte bei den Olympischen Spielen schwimmen und Sarah sollte sich seinem Team anschließen. Jahrelanges Engagement unter der Leitung von Trainer Sven Spannenkrebs in Berlin machten den Traum möglich: Yusra nahm an den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio und dann an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio teil.

Die Geschichte von Yusra und Sarah Mardini stellt eines der wenigen Happy Ends innerhalb der syrischen Flüchtlingsgemeinschaft dar, die so stark von schrecklichen Geschichten über Schmerz und Leid geprägt ist. In einem Interview mit ForbesDie Regisseurin von The Swimmers, Sally El Hosaini, sagte, der Film beinhalte viel Recherche direkt mit den Familien von Yusra und Sarah, um die Geschichte real zu halten. Aber sie sagte auch, dass einige Elemente der Fiktionalisierung eingeführt wurden „um die 99 % der Flüchtlinge zu repräsentieren, die dieses Happy End oder Ergebnis nicht haben.“

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