Die Länder einigen sich auf Koronaregeln für Weihnachten und Silvester

Die Länder einigen sich auf Koronaregeln für Weihnachten und Silvester

Deutschland 23. Dezember bis 1. Januar

Die Länder einigen sich auf Koronaregeln für Weihnachten und Silvester

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Weihnachten und Silvester – darauf haben sich die Länder geeinigt

Vor dem Treffen mit der Bundeskanzlerin haben sich die Länder offenbar auf einheitliche Regeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Beim Verbot von Feuerwerkskörpern entsteht ein Kompromiss. WELT-Reporterin Lena Mosel hat die Details.

Die Premierminister haben Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester vereinbart. Treffen eines Haushalts mit maximal zehn Personen sollten ermöglicht werden; Selbstquarantäne wird im Voraus empfohlen. Auch zum Thema Feuerwerk besteht Einigkeit.

F.Essen, Arbeiten und Schule, Einkaufen und Essen gehen: Die Ministerpräsidenten der Bundesländer einigten sich vor dem Treffen mit der Bundesregierung am Mittwoch auf umfangreiche Resolutionen.

Für viele Menschen sind die Vorschriften für Weihnachten und Silvester wahrscheinlich die wichtigsten: In der Zeit vom 23. Dezember bis 1. Januar sollten Treffen eines Haushalts mit Familienmitgliedern außerhalb des Haushalts oder Personen außerhalb des Haushalts ermöglicht werden maximal zehn Personen. Kinder bis 14 Jahre sind von der Regelung ausgenommen.

Es wird auch empfohlen, dass deutsche Staatsbürger vor den Weihnachtsferien möglichst mehrere Tage zu Hause in Quarantäne gehen. „Dies kann bei Bedarf durch Weihnachtsferien ab dem 19. Dezember 2020 unterstützt werden“, heißt es im Resolutionsentwurf. Mit der Selbstquarantäne sollte das Risiko von Koronainfektionen im Bereich der Feierlichkeiten so gering wie möglich gehalten werden.

Dieser Aufruf ist mit einem Aufruf an die Arbeitgeber verbunden. S.Sie sollten prüfen, ob die Geschäftsräume vom 23. Dezember bis 1. Januar aufgrund von Betriebsferien oder einer großzügigen Home-Office-Lösung geschlossen werden können. Ziel ist es, das Prinzip „Zu Hause bleiben“ bundesweit umzusetzen.

In Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sollte eine Maskenanforderung auch im Klassenzimmer ab der siebten Klasse gelten. In „speziellen Infektions-Hotspots“, dh in Bereichen, in denen die Anzahl der Infektionen noch höher ist, sollten schulspezifische „weitere Unterrichtsmaßnahmen“ für die älteren Altersgruppen gelten – mit Ausnahme der Abschlussklassen. Zum Beispiel werden Hybridstunden in Betracht gezogen.

Kein Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörpern

Die Premierminister äußerten sich auch zu der Debatte über das mögliche Verbot von Silvesterfeuerwerken. Sie wollen das Abfeuern von Pyrotechnik an belebten öffentlichen Orten und Straßen verbieten, um größere Gruppen zu vermeiden.

„Die vor Ort zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Orte und Straßen“, sagen die Staaten. Grundsätzlich wird empfohlen, Silvesterfeuerwerke zum Jahreswechsel zu vermeiden – ein Verkaufsverbot ist daher nicht vorgesehen.

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Auf der Grundlage dieser Regelungen werde man sich am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten, schreibt die Deutsche Presseagentur, die behauptet, den entsprechenden Resolutionsentwurf zu haben.

Die Gastronomie sollte geschlossen bleiben

Dies beinhaltet auch Empfehlungen für Restaurants und Einzelhändler. Restaurants und Pubs sollten daher bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben, jedoch mit regionalen Unterschieden: Wenn die sogenannte 7-Tage-Inzidenz unter 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner fällt, können Länder Einrichtungen früher eröffnen. „Dies gilt, solange andere relevante Indikatoren wie die Nutzung von Kapazitäten auf der Intensivstation und die Handlungsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitswesens nicht in Konflikt stehen“, heißt es in dem Papier, aus dem auch die Nachrichtenagentur Reuters zitiert.

Umgekehrt sollte eine weitere Straffung auch in Corona-Hotspots möglich sein. Der Groß- und Einzelhandel bleibt offen. Die Maskenanforderung wird erweitert und gilt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen.

Berlins Oberbürgermeister Michael Müller war zuversichtlich, dass die vom Ministerpräsidenten vereinbarten Maßnahmen zur Eindämmung der Koronainfektionen während der Beratungen am Mittwoch im Kanzleramt weitgehend und mit großer Einigkeit umgesetzt werden.

„Natürlich muss es eine Weihnachtsfeier sein, die Sie auch mit Ihren Großeltern und Enkeln feiern können“, sagte Müller, der derzeit auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. „Ich glaube, dass wir sehr gut miteinander auskommen werden“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im ARD-Morgenmagazin. Es kann jedoch zwei oder drei Änderungen geben.

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