Aztec headdress would be damaged in journey to Mexico, Austrian museum says

Aztekischer Kopfschmuck während der Reise nach Mexiko beschädigt, sagt das österreichische Museum – Kunst & Kultur

Der Wunsch des mexikanischen Präsidenten, einen berühmten Kopfschmuck aus der Zeit der Azteken aus Europa für eine Ausstellung nach Mexiko zu schicken, würde das fragile vorspanische Artefakt, das österreichische Museum, in dem es sich befindet, am Mittwoch ernsthaft beschädigen.

Präsident Andres Manuel Lopez Obrador bat diese Woche um eine Ausleihe des mit bunten Juwelen geschmückten Federkopfschmuckes, damit er bei Veranstaltungen zum 500. Jahrestag des Niedergangs des Aztekenreiches im nächsten Jahr in Spanien präsentiert werden kann.

Eine Bewertung des Relikts, von dem angenommen wird, dass es dem aztekischen Kaiser Moctezuma gehört hat, ergab, dass es zu zerbrechlich war, um bewegt zu werden, sagte Sabine Haag, Leiterin des KHM-Museumsverbandes, zu dem auch das Wiener Ethnologische Museum gehört, das den Kopfschmuck besitzt.

Diese Bewertung wurde zwischen 2010 und 2012 mit mexikanischen Vertretern durchgeführt.

“Transporte, ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, würden den alten mexikanischen Federkopfschmuck massiv beschädigen”, sagte Haag in einer Erklärung gegenüber Reuters.

Lesen Sie auch: Mexiko bittet Österreich, Moctezumas Kopfschmuck zurückzugeben

Sie fügte jedoch hinzu, dass der Antrag zur weiteren Prüfung an das österreichische Kulturministerium weitergeleitet worden sei.

Fast einen Meter breit und aus über 450 eleganten und glänzend grünen Federn bestehend, wurde der Kopfschmuck Berichten zufolge von Moctezuma getragen, bevor er vom spanischen Eroberer Hernan Cortes gestürzt wurde.

Es wird angenommen, dass die Frisur im 16. Jahrhundert in Europa angekommen ist und dann in die Hände von Erzherzog Ferdinand von Tirol fiel, einem Mitglied der Habsburgerfamilie, die zu dieser Zeit Spanien und Österreich regierte.

Das Ethnologische Museum in Wien bietet allen mexikanischen Bürgern freien Eintritt, um am kulturellen Erbe teilzuhaben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.