Sonntag, 11. Oktober 2020
Hobbyastronomen zielen heute wahrscheinlich auf einen bestimmten Planeten: den Mars. Dies ist derzeit sehr nahe an der Erde und kann ohne technische Hilfsmittel deutlich gesehen werden. Es gibt aber auch ein anderes seltenes Ereignis.
Der Mars ist heute besonders erdnah und kann am Nachthimmel leicht gesehen werden. Am Mittwoch (MESZ) wird die Erde genau zwischen der Sonne und dem roten Planeten liegen, berichtet die Fachzeitschrift „Sky & Telescope“. „Infolgedessen geht der Mars auf, wenn die Sonne untergeht, und unter, wenn die Sonne aufgeht.“ In dieser Konstellation erscheint der Planet am hellsten und größer als gewöhnlich.
Aufgrund der nicht ganz kreisförmigen Umlaufbahnen waren Erde und Mars am 6. Oktober mit „nur“ 62 Millionen Kilometern tatsächlich am nächsten beieinander. Das ist immer noch mehr als das 160-fache der Entfernung von der Erde zum Mond. Der Mars wird uns 2035 nicht näher sein.
Laut der Zeitschrift befindet sich die Erde etwa alle 26 Monate zwischen Mars und Sonne. Diesmal geschieht dies an einem Punkt, an dem sich der Mars in seiner elliptischen Umlaufbahn besonders nahe an Sonne und Erde befindet. Bei Sonnenuntergang erscheint der rote Planet am östlichen Himmel, um Mitternacht sieht man ihn hoch am südlichen Himmel und am Morgenhimmel im Westen.
Der Mars ist anderthalb Mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Er braucht fast zwei Jahre, um die Sonne zu umrunden. Mit 6781 Kilometern ist der Durchmesser des Mars nur halb so groß wie der Durchmesser der Erde.

August Baumann schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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