Olympia-Ski Alpin-Beharrlichkeit verschafft Strolz begehrtes Österreich-Ticket nach Peking

Olympia-Ski Alpin-Beharrlichkeit verschafft Strolz begehrtes Österreich-Ticket nach Peking

Von Shadia Nasralla

YANQING, China (Reuters) – Der Österreicher Johannes Strolz verlor im vergangenen Jahr seinen Platz im Spitzenteam des Landes und überließ es ihm, über seine Zukunft in den Profirängen nachzudenken. Heute vertritt der 29-jährige Skifahrer die erfolgreichste alpine Skination bei den Olympischen Spielen in Peking.

Im vergangenen Sommer arbeitete er monatelang als Polizist in einer Kleinstadt im äußersten Westen Österreichs, fuhr einen Streifenwagen und regelte den Verkehr, um etwas Geld zu verdienen.

Seine Freundin und seine Familie rieten ihm, weiterzumachen. Er trat weiterhin ohne offizielle Unterstützung im Skizirkus an, packte seine eigenen Skier und war sein eigenes „Militär“.

Auch von jenseits der Grenze kam Hilfe: Die deutsche Alpinmannschaft ließ ihn mittrainieren.

„Noch vor wenigen Wochen stand ich extrem kurz vor dem Ende meiner Karriere. Ich hatte viele Fragen im Kopf. Werde ich nach dieser Saison noch Profisportler? Werde ich das noch können, wer mir das gibt.“ die größte Freude auf dieser Welt?“, sagte er.

Die Sportlichkeit von Strolz wurde auch dadurch am Leben erhalten, dass seine Trainer beim Österreichischen Skiverband ihn „nicht wie eine Stoffpuppe rausgeschmissen“ hätten. Sie sagten ihm: „Wir sehen das Potenzial, dass Sie einer der besten der Welt sein können, aber wir können Sie mit dieser Vorsaison einfach nicht im Rahmen halten“, sagte er gegenüber Reuters.

Seine Beharrlichkeit zahlte sich im Januar aus.

Nach neun Jahren im Weltcup feierte er im Slalom von Adelboden in der Schweiz seinen ersten Weltcupsieg und ließ ihn mit Freudentränen im Ziel zurück.

Es war dieser Schocksieg, der ihm ein österreichisches Ticket für die Olympischen Spiele einbrachte.

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Nun kann Strolz die Familientradition fortführen.

1988 gewann ihr Vater Hubert Strolz für Österreich Gold in der Alpinen Kombination und Silber im Riesenslalom bei den Olympischen Spielen in Calgary. Der Vater von Strolz‘ Mannschaftskamerad Matthias Mayer kehrte mit einer Medaille von der gleichen Olympiade zurück.

Strolz, der am 10. Februar in der Kombination und am 16. Februar im Slalom antreten wird, ist seit der Schulzeit mit Teamkollege Manuel Feller und dem deutschen Amtskollegen Linus Strasser befreundet.

„Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man einen Platz im österreichischen Trainerstab nicht einfach umsonst bekommt. Das muss man sich verdienen“, sagte Strolz. Österreich ist mit 121 Medaillen in der Geschichte der Olympischen Spiele die mit Abstand erfolgreichste alpine Skination, etwa doppelt so viele wie die zweitplatzierte Schweiz.

„(Mein Vater) hat mir immer gesagt, wie viel Energie ihm seine Teilnahme an den Spielen gegeben hat und dass ich mit der gleichen Energie in diesen Wettbewerb starten sollte.“

(Schnitt von Jacqueline Wong)

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