Klimafreundlich?
Österreich droht mit rechtlichen Schritten gegen EU-Atomenergievorschlag
Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler hat mit rechtlichen Schritten gegen EU-Pläne zur Einstufung von Atom- und Gaskraftwerken als klimafreundlich gedroht.
Investitionen in neue Batterien sind dem Projekt zufolge als grün einzustufen, wenn sie dem neuesten technischen Stand entsprechen.
(dpa) „Wenn diese Pläne so umgesetzt werden, werden wir rechtliche Schritte einleiten“, schrieb der Grünen-Politiker auf Twitter, nachdem am Samstag der Plan der EU-Kommission für einen solchen Rechtsakt bekannt geworden war.
Investitionen in neue Batterien sollen dem Projekt zufolge als grün eingestuft werden, wenn diese dem neuesten technischen Stand entsprechen und bis spätestens 2050 ein konkreter Plan zum Betrieb eines Lagers für hochradioaktive Abfälle vorgelegt wird. . Zudem sollen neue Anlagen bis 2045 eine Baugenehmigung erhalten. Auch Investitionen in neue Gaskraftwerke sollen unter strengen Auflagen temporär als grün eingestuft werden können.
Mit ihrem Vorschlag versuche die EU-Kommission, Atomkraft und Erdgas „aufzuräumen“, schrieb Gewessler. „Weil Atomkraft gefährlich ist und keine Lösung im Kampf gegen die Klimakrise ist“, fügte sie hinzu.

Willerich Hahn schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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