Der Diskurs um Days Gone geht weiter.
Letzte Woche behauptete Ex-Days Gone-Regisseur John Garvin kontrovers, dass das Spiel keine allgemeine Anerkennung gefunden habe „weckte Kritiker auf“ und Rezensenten, die „sich nicht die Mühe machen konnten, das Spiel tatsächlich zu spielen“.
Zusätzlich zu diesen ungewöhnlichen Bemerkungen warf Garvin auch die Programmierer des Spiels unter den Bus und machte Days Gones „technische Probleme“ wie „Bugs, Streaming und Framerate“ für seinen glanzlosen Empfang verantwortlich.
Als Reaktion auf diese Behauptungen hat Bend Studio öffentlich erklärt, dass es die Ansichten seines ehemaligen Kreativdirektors nicht teilt, und jetzt hat Days Gone-Regisseur Jeff Ross seinen Senf dazu gegeben.
In einer Reihe von Tweets sagte Ross, dass Bend Studio „ein kleines, aber unglaublich talentiertes Team von Ingenieuren hat, die weit über ihre Gewichtsklasse hinausgegangen sind, um Days Gone fertigzustellen“, und ganz klar die Programmierer verteidigen wollte.
„Ein Ingenieur hat im Alleingang alle Ton-, Musik-, Waffen-, Nahkampf- und Ortungssysteme codiert“, fuhr Ross fort. „Ein anderer Ingenieur war EINZIGARTIG für alle Animationssysteme, die Physik, das Fahrrad UND die Horde verantwortlich – was einfach verrückt ist.“
Der Regisseur schloss mit der Feststellung, „es gäbe noch viel mehr gleich talentierte“.
Ein Ingenieur codierte im Alleingang alle Ton-, Musik-, Waffen-, Nahkampf- und Ortungssysteme.
Ein anderer Ingenieur war EINZIG verantwortlich für alle Animationssysteme, Physik, Bike UND Horde – was einfach verrückt ist.
Und es gab viele andere ebenso talentierte.– Jeff Ross (@JakeRocket) 9. Dezember 2022
Garvin und Ross haben jetzt Bend Studio und Days Gone verlassen. Diese Bewegungen kamen danach Sony hätte entschieden, kein grünes Licht für eine Fortsetzung zu geben.
Ross ist jetzt im Tomb Raider Crystal Dynamics Studiowährend Garvin an einem NFT-Spiel namens Ashfall arbeitet.

Wilbert Stumpf schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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