BERLIN – Österreichische Medien berichteten am Freitag, eine Stadt im Westen des Landes plane, ein Denkmal für drei Soldaten der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg zu entfernen.
Der ORF berichtete, dass der Imster Oberbürgermeister Stefan Weirather den Abbau des Geländes durch städtische Arbeiter bestätigt habe.
Das Denkmal wurde in den 1970er Jahren für drei Männer errichtet, die am 19.
Besorgt über häufige Besuche rechtsextremer Unterstützer durchsuchten die Anwohner die Militärakten der Männer und stellten fest, dass sie tatsächlich Angehörige der gefürchteten Waffen-SS waren.
Der militärische Flügel der NSDAP hat unzählige Kriegsverbrechen begangen und war während des Holocaust aktiv an der Leitung von Konzentrations- und Todeslagern beteiligt.
Die Stadtbeamten wollen nun mehr über die Umstände des Todes der Männer und die Geschichte der NS-Aktivitäten und ihrer Opfer in der Gegend recherchieren.
Ex-FPÖ-LAbg. Willi Grissemann zündet vor der ORF-Kamera Kerzen für drei SS-Angehörige (Schädelinfanterie und Waffen-SS) an.
Juli 2021.
Und der jetzige Imster Bürgermeister (ÖVP) weigert sich, das SS-Denkmal aus dem Pfarrgehege zu entfernen!https://t.co/ZEMjZlEscT pic.twitter.com/yf24J7Qf6l– Markus Wilhelm (@dietiwag) 24. Juli 2021

Wolf Schulze schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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