Stefan Mross findet nach TV-Aus Halt in der Familie

Nach mehr als drei Jahrzehnten endet für Stefan Mross ein prägender Abschnitt seiner Fernsehkarriere. Die ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“, mit der der Moderator und Musiker über Jahre eng verbunden war, läuft im Sommer aus. Für den 50-Jährigen rückt damit das Privatleben stärker in den Mittelpunkt – insbesondere die Beziehung zu seinen Kindern und seiner Partnerin Eva Luginger.

Gerade in der deutschen Unterhaltungsbranche, in der persönliche Krisen häufig öffentlich diskutiert werden, scheint Mross derzeit vor allem auf familiäre Stabilität zu setzen.

Wiederannäherung an seine Kinder

Kontaktaufnahme über WhatsApp

Besonders emotional beschreibt Stefan Mross die erneute Annäherung an seine Kinder Paula (12) und Valentin (10). Beide stammen aus seiner zweiten Ehe mit Susanne Schmidt, die 2019 geschieden wurde. Nach der Trennung im Jahr 2016 lebten die Kinder überwiegend bei ihrer Mutter, der Kontakt zum Vater galt über längere Zeit als schwierig.

Nach Angaben von Mross änderte sich die Situation jedoch im Jahr 2023 deutlich. Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte er, dass Paula und Valentin damals von sich aus wieder den Kontakt gesucht hätten.

„Ich bekam plötzlich zwei WhatsApp-Nachrichten aufs Handy, mit Sprachnachricht und Video. Das war ein schöner Moment für mich“, sagte der Musiker. Die Kinder hätten „unbedingt wieder schnell Kontakt gewollt“.

Heute beschreibt Mross das Verhältnis zu seinen Kindern als „gut“ und „herzlich“.

Entspanntes Verhältnis zur Ex-Familie

Auch das Verhältnis zu seiner Ex-Frau Susanne Schmidt und deren neuem Ehemann Daniel scheint inzwischen entspannt zu sein. Schmidt heiratete im Sommer 2023 erneut. Laut Mross kommt es bei Aufenthalten in Bayern regelmäßig zu Treffen der Familien, insbesondere wenn gemeinsame Reisen nach Südtirol stattfinden.

Solche harmonischen Patchwork-Konstellationen werden in Deutschland zunehmend häufiger öffentlich thematisiert, gerade bei prominenten Familien. Mross betont dabei vor allem den respektvollen Umgang miteinander.

Sohn Valentin träumt von Karriere im Rampenlicht

Besonders stolz zeigt sich der Moderator über die Zukunftspläne seines Sohnes Valentin. Der Zehnjährige habe ihm bereits verraten, dass er später Sänger oder Entertainer werden wolle – ähnlich wie sein Vater.

Damit könnte sich die musikalische Tradition der Familie fortsetzen. Schon Tochter Johanna Mross (24), die aus der Ehe mit Sängerin Stefanie Hertel stammt, ist als Musikerin aktiv und steht regelmäßig auf der Bühne.

Eva Luginger als wichtige Stütze

„Ohne sie würde ich das nicht verkraften“

Neben der Familie spielt auch Partnerin Eva Luginger eine zentrale Rolle im Leben des Entertainers. Seit ihrer Beziehung verbringe das Paar nahezu jede freie Minute gemeinsam. Laut Luginger funktioniere das Zusammenleben „super“.

Stefan Mross selbst formuliert die Bedeutung der Beziehung noch deutlicher. Nach dem Ende seiner langjährigen TV-Show sei Luginger sein wichtigster Halt geworden.

„Eva ist mein wichtigster Mensch. Ohne sie würde ich das Aus meiner Sendung nicht verkraften“, erklärte er.

Gerade für bekannte Fernsehgesichter bedeutet das Ende einer langjährigen Sendung oft auch einen tiefen persönlichen Einschnitt. Für Mross scheint die Unterstützung aus dem privaten Umfeld daher aktuell wichtiger zu sein als neue berufliche Projekte.

Ein neuer Lebensabschnitt für Stefan Mross

Mit dem Ende von „Immer wieder sonntags“ schließt sich für Stefan Mross ein bedeutendes Kapitel seiner Karriere. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass der Musiker privat derzeit eine neue Stabilität gefunden hat. Die wiedergewonnene Nähe zu seinen Kindern und die Beziehung zu Eva Luginger scheinen ihm in einer Phase des Umbruchs besonderen Rückhalt zu geben.

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