WIEN (AP) – Arnold Schwarzenegger forderte am Donnerstag Klimaaktivisten auf, eine fokussierte, hoffnungsvolle Botschaft zu übermitteln, die auf die Umweltverschmutzung abzielt, anstatt die Öffentlichkeit mit „ständigem Alarm, der nicht aufrechterhalten werden kann“, abzuschalten.
Der ehemalige Gouverneur von Kalifornien sprach über seine Vergangenheit als Star der „Terminator“-Filme in einer Ansprache beim Austrian World Summit in Wien, einer Veranstaltung, die er mitorganisiert. Diese Filme, sagte er, zeigten eine beängstigende und dystopische Welt, aber „zentriert auf menschlichen Willen und menschliche Hoffnung“.
„Niemand wird riesige Summen in einen Film investieren, in dem es keine Hoffnung gibt“, sagte Schwarzenegger. „Trotzdem höre ich Umweltschützer oft über die existenzielle Bedrohung durch den Klimawandel sprechen … wir werden ausgelöscht.“
„Ist es ein Wunder, dass die Leute verwirrt und getrennt sind?“ Er hat gefragt. „Dieser Film hat keine Geschichte außer einem ständigen Alarm, der nicht aufrechterhalten werden kann.“
Seit er 2011 sein politisches Amt niedergelegt hat, widmet sich der österreichisch-amerikanische Schauspieler dem Umweltschutz. Als Republikaner stritt er mit dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump über Klimafragen.
Schwarzenegger argumentierte, dass die Öffentlichkeit die Umweltbewegung als „in Verzweiflung und Verwirrung feststeckend“ wahrnimmt und eine Sprache verwendet, die über die Köpfe der Menschen hinausgeht. Er argumentierte, dass sich Aktivisten auf eine Botschaft konzentrieren müssten: „Umweltverschmutzung ist Feind Nummer eins … sie ist die eigentliche Ursache des Klimawandels.“
„Menschen können es lösen – wir können es töten, wir können es beenden“, sagte er.
Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg sagte bei derselben Veranstaltung zu den Teilnehmern, dass „Sie, insbesondere die Führer von Ländern mit hohem Einkommen, vorgeben, sich zu ändern und jungen Menschen zuzuhören, während Sie ziemlich genau so weitermachen wie zuvor“.
„Sie sagen, wir müssen uns langsam bewegen, um das Publikum hereinzuholen“, fügte sie hinzu. „Aber wie hoffen Sie ehrlich, Menschen zu erziehen, wenn Sie diese Krise nicht als Krise behandeln?“

Jurian Messer schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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