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Österreichs rechtsextreme Freiheitliche Partei nominiert Präsidentschaftskandidat

BERLIN– Österreichs rechtsextreme Freiheitliche Partei hat den ehemaligen Abgeordneten Walter Rosenkranz zu ihrem Kandidaten gewählt, um den liberalen Amtsinhaber Alexander Van der Bellen für die Präsidentschaft des Landes herauszufordern. Wahl im Oktober.

Das feiern sagte sein Management am Dienstagabend einstimmig Rosenkranz, 59, nominiert. Im Jahr 2016 verlor der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer in einer Stichwahl gegen Van der Bellen – die auf Anordnung des österreichischen Verfassungsgerichtshofs wiederholt werden musste, nachdem die Partei behauptet hatte, während der anfänglichen Niederlage von Hofer seien allgemeine Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung aufgetreten.

Van der Bellen, 78, hatte im Mai angekündigt, wieder zu kandidieren. Es wird erwartet, dass er bei der Abstimmung am 9. Oktober breite allgemeine Unterstützung genießen wird, mit einer Stichwahl am 6. November, wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erhält. Drei weitere Kandidaten, von denen keiner eine Partei im Parlament vertritt, haben sich bereits vorgestellt.

Rosenkranz war eine unerwartete Wahl, um für die Präsidentschaft zu kandidieren. Er war von 2008 bis 2019 Landtagsabgeordneter und leitete mehrere Jahre den Niederösterreichischen Landesverband seiner Partei.

Das Staatsoberhaupt ist weitgehend zeremoniell, spielt aber in Zeiten innenpolitischer Krisen eine herausragende Rolle. Wiederholte Episoden innenpolitischer Turbulenzen während Van der Bellens sechsjähriger Amtszeit verschafften ihm hohe Sichtbarkeit.

Nachdem 2019 die Regierungskoalition des konservativen Bundeskanzlers Sebastian Kurz mit den Freiheitlichen in einem Skandal gescheitert war, setzte der Bundespräsident ein Übergangskabinett aus überparteilichen Experten unter der damaligen Chefin des Verfassungsgerichtshofs Brigitte Bierlein ein.

Kurz, der mit den Grünen in eine neue Regierung zurückgekehrt war, trat im vergangenen Herbst zurück. Drei Bundeskanzler hatte das Land in zwei Monaten, Kurz‘ Nachfolger Alexander Schallenberg wurde binnen weniger Wochen durch den jetzigen Bundeskanzler Karl Nehammer abgelöst.

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