Aktienanstieg: Salesforce-Aktie erreicht neuen Rekord: Dow Jones Climber Salesforce beeindruckt insgesamt im zweiten Quartal | Botschaft

Der SAP-Rivale Salesforce profitierte während der Corona-Krise von der starken Nachfrage der Firmenkunden und erhöht daher erneut die Erwartungen. Anstelle von 20 Milliarden Dollar (rund 17 Milliarden Euro) gab das Unternehmen am Dienstagabend in San Francisco einen Jahresumsatz von bis zu 20,8 Milliarden Dollar bekannt. Dies wäre eine Steigerung auf 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Aufgrund der unsicheren Situation während der Pandemie senkte das Unternehmen seine ursprüngliche Prognose nach dem ersten Quartal auf bis zu 21,1 Milliarden US-Dollar. Tatsächlich sollte der Gewinn pro Aktie im laufenden Geschäftsjahr zwischen 3,12 und 3,14 USD liegen, sagte er. Nach der Krise hatte Salesforce für das Gesamtjahr nach dem ersten Quartal leichte Verluste erwartet.

Im zweiten Quartal, das Ende Juli endete, konnte Salesfoce Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 5,15 Milliarden US-Dollar – mehr als von Analysten erwartet. Der Quartalsgewinn stieg – teilweise dank einer Steuergutschrift – von 91 Millionen Dollar im Vorjahr auf über 2,6 Milliarden Dollar. Dies entsprach einem verwässerten Gewinn je Aktie von 2,85 USD. “Es ist demütig für mich, dass Salesforce eines der besten Quartale in der Unternehmensgeschichte hatte, obwohl mehrere Krisen unsere Unternehmen auf der ganzen Welt stark unter Druck gesetzt haben”, kommentierte CEO Marc Benioff die Zahlen. .

Für das laufende dritte Quartal von August bis Oktober erwartet der Vorstand einen Umsatz von bis zu 5,25 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn pro Aktie von bis zu 4 Cent.

Salesforce ist auf Cloud-basierte Unternehmenssoftware spezialisiert. Im vergangenen Quartal führte das Unternehmen die Work.com-Plattform ein, die das Management von Unternehmen unter den Umständen der aktuellen Pandemie erleichtern soll.

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Trotz der globalen Koronakrise konnte das Unternehmen mit seinem Angebot punkten. Zwischen Mai und Juli steigerte Salesforce den Umsatz in Amerika und Europa um etwas mehr als ein Drittel und in Asien um fast ein Viertel. Nord- und Südamerika machen mit einem Anteil von rund 70 Prozent weiterhin den größten Teil des Umsatzes aus.

Marktbeobachter waren auch von den Salesforce-Zahlen beeindruckt. Laut Brent Thill von den Jefferies-Analysten haben die starken Ergebnisse des Softwarespezialisten die Erwartungen übertroffen. Hinzu kommen die gestiegenen Absatzaussichten für das kommende Jahr und die weiterhin attraktive Bewertung der Aktie. Thill erhöhte daher sein Kursziel für das Papier von 235 USD auf 285 USD und hielt an einer Kaufempfehlung fest.

JPMorgan-Analyst Mark Murphy bezeichnete das Unternehmen zahlenmäßig als “Pionier des Cloud-Computing”. Salesforce ist teilweise auf Kosten von „etablierten Lieferanten“ und Wettbewerbern wie SAP, Oracle und Microsoft gewachsen. Dank Forschung und Entwicklung dürften diese in Zukunft intensiver mit Salesforce konkurrieren.

Ab nächsten Montag wird Salesforce in den ersten US-Aktienmarkt aufgenommen und Teil des führenden Dow Jones-Index sein.

Salesforce in Cloud 9 – Outlook-Datenträger

Aufgrund einer erhöhten jährlichen Umsatzprognose und eines starken zweiten Quartals startete Salesforce am Mittwoch. Sie erreichten einen Rekord von 277,97 USD. Am Ende des Handels lag der Preis noch bei vollen 26,06 Prozent auf 272,36 USD. Seit die Corona-Krise Mitte März ihren Tiefpunkt bei etwas mehr als 115 US-Dollar erreichte, hat sich der Preis mehr als verdoppelt.

Mark Murphy, Analyst bei JPMorgan, bezeichnete Salesforce nach den Zahlen als “wegweisenden Pionier im Bereich Cloud Computing”. Das Softwareunternehmen wuchs teilweise auf Kosten von “etablierten Anbietern” und Wettbewerbern wie SAP, Oracle und Microsoft. Dank Forschung und Entwicklung dürften diese in Zukunft intensiver mit Salesforce konkurrieren.

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In New York erreichte Microsoft ein Rekordhoch und gewann mehr als eineinhalb Prozent. Das Wachstum bei Oracle war moderat.

In Bezug auf die Marktkapitalisierung liegt Salesforce jetzt deutlich vor SAP und Oracle. Das Unternehmen bringt derzeit rund 247 Milliarden US-Dollar an die Börse, Oracle 173 und SAP umgerechnet 204 Milliarden US-Dollar. Nur das Schwergewicht der Branche, Microsoft, bleibt vorerst in einer anderen Liga mit einem Marktwert von 1,7 Billionen US-Dollar.

Die Analysten antworteten mit positiven Kommentaren und in einigen Fällen mit erheblichen Preiserhöhungen. JPMorgan erhöhte es auf 250 USD, UBS und Goldman Sachs auf 252 USD und Societe Generale auf 281 USD. Die Goldman-Expertin Heather Bellini stellte fest, dass das Unternehmen führend in der digitalen Transformation ist und das Potenzial für profitables und nachhaltiges Wachstum hat.

Finanzen.net Redaktion mit Material von dpa-AFX

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