Universal Avionics (UA) gab am Mittwoch bekannt, dass es die Entwicklung seiner ersten visuellen Datenverwaltungslösung Aperture abgeschlossen hat. Aperture wurde letztes Jahr eingeführt und soll Piloten dabei helfen, „die Vorteile von Inhaltsanalysen in Echtzeit und Augmented Reality zu nutzen, wie z. B. visuelle Positionierung, Hinderniserkennung, Taxiführung und Bewusstseinsverkehr“, um das Situationsbewusstsein zu verbessern. Laut UA ist die erste Version von Aperture in der Lage, acht Videoeingänge zu verarbeiten und unterstützt vier Videoausgänge „fast ohne Latenz“, die Bilder von einer Enhanced Vision System (EVS)-Kamera und anderen Cockpit-Sensoren anzeigen.
„Aperture öffnet die Tür für neue Möglichkeiten, die in unserem täglichen Leben Realität werden“, sagte Dror Yahav, CEO von Universal Avionics. „Stadtverkehr, Raumfahrt, Einzelpiloten- und autonome Operationen, die einst unmöglich waren, werden mit dem Aufkommen von KI-gestützter Augmented Vision, die die Pilotensicherheit und Flugzeugoptimierung fördert, Realität.“
Für zukünftige Versionen von Aperture plant UA, Funktionen hinzuzufügen, darunter zusätzliche Video- und Sensorkanäle, Videoaggregation und -manipulation mit geringer Latenz sowie die Generierung synthetischer Bilder. Das Unternehmen sagte auch, es habe eine Vereinbarung mit einem nicht genannten Avionikhersteller, eine Öffnung für das Cockpit eines Flugzeugs bereitzustellen, das sich derzeit in der Entwicklung befindet. UA sagte, es bereite die Produktion für diesen Auftrag vor.

August Baumann schreibt für Presseraum.at über Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Er legt Wert auf klare Berichterstattung, aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten, die Leserinnen und Leser verständlich und zuverlässig informieren.
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