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Wie künstliche Intelligenz unseren Alltag verändert

Seit ein paar Jahren ist künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde. Während sie früher oft nur im Zusammenhang mit Technologiegiganten und der Automatisierung von Fertigungsprozessen erwähnt wurde, ist sie mittlerweile allgegenwärtig und beeinflusst unseren Alltag mehr als wir glauben. Denn in Wirklichkeit begegnen die meisten Menschen künstlicher Intelligenz von morgens bis abends. Und das besonders, wenn sie ein Smartphone besitzen.

Dabei ist künstliche Intelligenz nicht unbedingt etwas Neues. In den 1950ern schafften es Wissenschaftler bereits, Computerprogramme auf menschliches Denken zu programmieren, wodurch sie in der Lage waren, menschliche Gegner in Spielen wie Dame oder Schach zu schlagen. Die Fähigkeit von Maschinen, logische Schlüsse zu ziehen daraufhin die richtige Entscheidung zu treffen, bildet die Grundlage von künstlicher Intelligenz und kommt heute in fast allen Bereichen des Lebens zum Einsatz.

Im Folgenden sind 7 Beispiele dafür, wo uns KI bereits im Alltag begegnet.

Unser Gesicht als ID

Fast jeder Mensch greift kurz nach dem Aufwachen sofort nach seinem Smartphone. Wenn das Gerät mithilfe biometrischer Daten wie der Gesichtserkennung entsperrt werden kann, wird für diesen Prozess künstliche Intelligenz verwendet. Apples Face-ID kann zum Beispiel auch in 3D angezeigt werden: Es beleuchtet das Gesicht und platziert auf diesem 30.000 unsichtbare Infrarotpunkte, um ein Bild aufzunehmen. Anschließend werden Algorithmen für maschinelles Lernen verwendet, um den Scan des Gesichts mit der gespeicherten Version zu vergleichen.

Soziale Medien

Und wie geht es nach dem Entsperren des Handys weiter? Viele Menschen überprüfen als Nächstes ihre Social-Media-Accounts, wie Facebook, Twitter und Instagram. Schließlich möchte man immer auf dem Laufenden bleiben und nichts verpassen. Künstliche Intelligenz arbeitet nicht nur hinter den Kulissen, um das zu personalisieren, was man im eigenen Feed sieht, sondern auch, um Vorschläge für Freunde zu finden und gefälschte Nachrichten zu identifizieren. Maschinelles Lernen hilft übrigens auch dabei, Cybermobbing zu verhindern.

Soziale-Medien

E-Mails schreiben

Im Laufe des Tages sendet fast jeder von uns eine oder mehrere E-Mails. Damit die Nachricht so fehlerfrei wie möglich versendet werden kann, werden Tools wie Grammatik- und Rechtschreibprüfung aktiviert. Diese Tools verwenden künstliche Intelligenz und die Verarbeitung natürlicher Sprache. Und am Empfänger-Ende verwenden E-Mail-Anbieter Spamfilter, die durch künstliche Intelligenz verdächtige E-Mails identifizieren und sofort blockieren können. Das E-Mail-Konto wird zusätzlich mit Antivirensoftware geschützt, die ebenfalls maschinelles Lernen nutzt, um Gefahren zu erkennen.

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Google-Suche

Sei es der aktuelle Aktienstand oder ein neues Paar Laufschuhe – für die meisten von uns vergeht kein Tag, ohne dass wir Google nach einer Antwort oder einem Produkt durchsuchen. Dabei wären Suchmaschinen ohne künstliche Intelligenz nicht dazu in der Lage, das gesamte Internet zu scannen, um uns die besten Antworten zu präsentieren. Und die Werbeanzeigen, die uns ständig zu folgen scheinen? Auch diese werden durch KI gesteuert und basieren auf dem persönlichen Suchverlauf.

Digitale Sprachassistenten

Von der Wegbeschreibung zur Verabredung bis hin zu Erkundigungen nach dem Wetter für den nächsten Wochenendausflug – digitale Sprachassistenten werden schnell zu unseren Co-Piloten, die uns in jeder Lebenslage zur Seite stehen und schnelle, zuverlässige Auskünfte geben. Tools von Siri und Alexa bis zu Google Home und Cortana verwenden die linguistische Datenverarbeitung und Generatoren, die von KI gesteuert werden, um „menschliche“ und logische Antworten auf gestellte Fragen zu geben.

Smart Home

Auch unsere Häuser werden zunehmend „schlau“. Viele von uns haben bereits intelligente Thermostate, die sich unsere Heiz- und Kühlpräferenzen und täglichen Gewohnheiten merken können, um die Temperatur bei unserer Rückkehr rechtzeitig nach unseren Bedürfnissen anzupassen. Es gibt auch intelligente Kühlschränke, die automatisch Einkaufslisten erstellen, je nachdem, was sich nicht mehr im Kühlschrank befindet. Manche sind sogar in der Lage dazu, Weinempfehlungen anzubieten, die zum Abendessen passen.

Online-Banking

Es gibt viele Beispiele dafür, wie künstliche Intelligenz in unserem Bankensystem eingesetzt wird. Sie ist in hohem Maße an der Sicherheit unserer Transaktionen und der Aufdeckung von Betrugsversuchen beteiligt. Wenn man zum Beispiel ein Geschäft besucht und sich eine neue Hose kauft, die mit der Kreditkarte bezahlt wird, wird durch KI überprüft, ob es sich um eine „normale“ Transaktion handelt, um diese entweder zu validieren oder abzulehnen.

Dies ist nur eine Auswahl der vielen Einsatzgebiete, denn tatsächlich gibt es noch jede Menge weitere Beispiele für die künstliche Intelligenz in unserem Alltag. Und betrachtet man die bisherige Entwicklung, so ist es sehr wahrscheinlich, dass wir auch in Zukunft immer mehr mit ihr zu tun haben werden.

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