Österreich verstärkt die Sperrung von COVID-19: “Treffen Sie niemanden”, sagt Bundeskanzler

Österreich sagte am Samstag, es verschärfe seine teilweise Sperrung, einschließlich der Schließung nicht wesentlicher Geschäfte und der Umleitung von Schulen zur Online-Bildung im Galopp Coronavirus Infektionsrate in den Alpen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, die Maßnahmen seien notwendig geworden, als Österreich letzte Woche 550 neue Fälle von Coronavirus pro 100.000 Einwohner verzeichnete, ein elfmal höheres Niveau als von den Behörden als nachhaltig eingestuft.

“Wenn wir nicht massiv reagieren, besteht ein großes Risiko, dass die Zahlen weiter steigen oder auf einem hohen Niveau bleiben”, sagte Kurz gegenüber Reportern in Wien. Österreichische Gesundheitsbehörden seien nicht in der Lage, 77% der Neuerkrankungen aufzuspüren, fügte er hinzu.

Ab Dienstag wird das Land mit fast 9 Millionen Einwohnern eine begrenzte Ausgangssperre verhängen, die es den Menschen verbietet, ihre Häuser zu verlassen, außer zur Arbeit zu gehen, sich mit lebensnotwendigen Gütern zu versorgen, Sport zu treiben oder Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen. Die teilweise Sperrung wird voraussichtlich bis zum 6. Dezember dauern.

“Mein dringender Appell für die nächsten vier Wochen lautet: Treffen Sie niemanden”, sagte Kurz. “Jeder soziale Kontakt ist einer zu viel.”

Neben Restaurants und Freizeiteinrichtungen, die seit fast zwei Wochen geschlossen sind, ordnen die österreichischen Behörden die Schließung von Friseuren, Sportanlagen und Bibliotheken an.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober warnte, dass viele Mediziner kurz vor der Erschöpfung stehen, und sagte, die neuen Maßnahmen zur Infektionskontrolle seien “die letzte Chance, den Zusammenbruch von Krankenhäusern zu stoppen”.

Seine Worte wurden von Ärzten im benachbarten Deutschland wiederholt, die die Regierung aufforderten, den Krankenhäusern größere finanzielle Garantien zu geben, damit Wahloperationen verschoben werden können und sich die Mitarbeiter auf COVID-Patienten konzentrieren können. Schwerkranke.

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Eine deutsche Ärztegewerkschaft und vier Ärzteverbände erklärten am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung, dass “insbesondere viele Intensivstationen bald den Bruchpunkt überschreiten werden”, wenn der Druck auf das Personal nicht nachlässt.

Deutschland verzeichnete letzte Woche mehr als 141 neue Fälle von Coronavirus pro 100.000 Einwohner. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Montag mit hochrangigen Beamten zusammentreffen, um die Relevanz der für November verhängten Maßnahmen zu erörtern.

Die Beschränkungen wurden in Deutschland weitgehend unterstützt, aber eine von Rechtsextremisten unterstützte lautstarke Minderheit protestierte regelmäßig gegen Regeln und Vorschriften der öffentlichen Gesundheit, beispielsweise gegen das Erfordernis, Masken zu tragen.

Die Polizei in der Frankfurter Innenstadt setzte am Samstag Wasserwerfer gegen Teilnehmer einer Anti-Masken-Kundgebung und Gegenprotestierende ein.

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