ADX Eyes Integrierter österreichischer Wasserstoffbetrieb

Anfang 2020 setzte ADX Energy eine intelligente Strategie um, nämlich die Nutzung der Gastanks des Unternehmens im österreichischen Wiener Becken zur Speicherung von „grünem“ Wasserstoff. Das Konzept besteht darin, überschüssigen Strom aus nahe gelegenen Anlagen für erneuerbare Energien zu nutzen, um kostengünstiges Wasserstoffgas für die zukünftige Verwendung zu erzeugen. Die erfahrenen Wasserstoffberater von ADX, Horvath and Partners, haben jetzt einen Business Case für eine verschraubte Wasserstoffanlage vorgestellt, um das österreichische Gasgeschäft des Unternehmens zu verbessern. ADX ist in einer einzigartigen Position, um dieses neue potenziell lukrative emissionsarme Geschäft zu entwickeln.

Die Umstellung auf grüne Energie passt gut zu den Ambitionen von ADX, in den Gasfeldern 100% Gaiselberg und Zisterdorf im Wiener Becken einen kohlenstofffreien Betrieb zu schaffen. ADX und Horvath haben nun einen Dialog mit mehreren Anbietern erneuerbarer Energien in der Umgebung der Gasfelder des Unternehmens aufgenommen. Kurzfristig soll die Stromversorgung einer 1-Megawatt-Pilotelektrolyseanlage zur Erzeugung von Wasserstoff zur Abscheidung und Speicherung sichergestellt werden.

Der ADX-Verwaltungsrat ist sehr ermutigt über die Möglichkeit, unser Geschäft durch die Neuzuweisung unserer Erzeugungs- und Produktionsanlagen auf die Bereiche Ökostromerzeugung, Speicherung grüner Energie und CO2-Reduktion auszudehnen.

Wir haben das große Glück, ein sicherer und nachhaltiger Energieerzeuger zu sein, der die höchsten Umweltstandards erfüllt, und für eine Reihe hochkompatibler und kohlenstoffarmer Technologien, einschließlich der Produktion und Speicherung von grünem Wasserstoff, sehr gut positioniert zu sein.

ADX Energy ist ein an der ASX gelistetes Öl- und Gasunternehmen mit einer Reihe von Betriebs- und Explorationsanlagen in Österreich, Rumänien und Italien. Das Unternehmen verfügt über zwei Projektgebiete in Österreich, nämlich die oberösterreichischen Pachtverträge im Westen des Landes und die derzeitige Konzentration von ADX, das Wiener Becken im Nordosten Österreichs.

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Zu den Konzessionen des Unternehmens im Wiener Becken gehören die Felder Zisterdorf und Gaiselberg, in denen rund 50 separate unterirdische Öl- und Gasspeicher untergebracht sind, die sich in verschiedenen Entwicklungsstadien von der Exploration bis zur Produktion befinden. Eine erste Auswertung des Feldes zeigt auch, dass etwa 10 bis 20 dieser Gasspeicher jetzt ausreichend erschöpft sind, um als effiziente Speicherung für Wasserstoff oder Kohlendioxid zu dienen.

ADX befindet sich derzeit in Gesprächen mit verschiedenen Solar- und Windkraftanbietern, um eine Wasserstoffanlage in der Nähe der Gasfelder des Unternehmens mit Strom außerhalb der Spitzenzeiten zu versorgen. Die Demonstrationsanlage wird während der Spitzenproduktionszeiten überschüssige Energie verwenden, um Wasserstoff durch Elektrolyse zu erzeugen – indem eine elektrische Ladung durch das Wasser geleitet wird, um es in seine Schlüsselkomponenten Sauerstoff und Wasserstoff zu zerlegen. Der durch den Prozess erzeugte Sauerstoff wird in die Atmosphäre abgelassen, während der Wasserstoff aufgefangen und in leeren Tanks gespeichert wird.

Interessanterweise kehrt Wasserstoff beim Zünden in seine ursprüngliche Form zurück, gibt eine enorme Menge an Energie ab und produziert Wasser. Diese einzigartige Eigenschaft macht es auch zu einem idealen Zusatz zu Erdgas, der eine effizientere Verbrennung von Kohlenwasserstoffen in einer Reihe von Motoren und Generatoren ermöglicht.

Das Geschäftsmodell von Horvath and Partners für das Wiener Becken zeigt, dass die Kosten für die unterirdische Wasserstoffbindung am unteren Ende der Kostenkurve von Energiespeicherung im Vergleich zu Batteriespeicherung oder Pumpe liegen. Der Schlüssel zu diesen Kosteneinsparungen liegt in der Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und dem Mangel an Investitionen.

Die Modellierung aus der Demonstrationsanlage schlägt vor, mit der Energie von acht Windkraftanlagen ein einzelnes Reservoir mit 75 Gigawattstunden oder “GWh” Wasserstoff zu füllen, was ausreicht, um 20.000 Haushalte pro Jahr mit Strom zu versorgen. Interessanterweise schätzt das Unternehmen, dass im Becken zwischen 500 und 1000 GWh Speicherkapazität vorhanden sind, die ausreicht, um mehr als 250.000 Haushalte pro Jahr oder eine größere Stadt mit Strom zu versorgen.

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Wasserstoff wird zunehmend für seine Umweltfreundlichkeit anerkannt. Das Unternehmen erhält möglicherweise verschiedene Zuschüsse aus der Europäischen Union, wenn es in den kommenden Monaten mit der Arbeit an seiner Pilotanlage beginnt. Derzeit plant ADX, die Bewertung des Wasserstoffmarkts fortzusetzen, gleichzeitig die potenzielle Energieversorgung sicherzustellen und den Genehmigungsprozess für die neue Anlage und Infrastruktur zu starten.

Da Wasserstoff schnell zum neuen Lithium wird und eine Reihe von Technologien entwickelt und modifiziert werden, um dieses thermodynamische Gas zu nutzen, scheint ADX an der Spitze dieser jüngsten Welle der Europäischen Grünen Revolution zu stehen.

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