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Verkehrsclub Österreich

Tätigkeitsbereich:

Der VCÖ – für sichere, ökonomisch effiziente und ökologisch verträgliche Mobilität

Der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) ist eine CPO (Common Profit Organisation), die sich seit dem Jahr 1988 für eine sichere, ökonomisch effiziente und ökologisch verträgliche Mobilität einsetzt. Als unabhängige Lobbyorganisation ist es das Ziel des VCÖ verkehrspolitische Entscheidungen im Sinne einer menschen- und umweltgerechten Mobilität zu beeinflussen.

Der VCÖ hat ein eigenes Forschungsinstitut, das für die Verkehrsprobleme der Gegenwart Mobilitätslösungen mit Zukunft erarbeitet. Die negativen Folgen des Verkehrs, wie Staus, Abgaswolken und Lkw-Kolonnen, sind im Interesse der heutigen und der zukünftigen Generationen rasch zu lösen. Spenden an das VCÖ-Forschunginstitut können von der Steuer abgesetzt werden.

Der VCÖ setzt sich besonders für die Interessen der Schwachen im Verkehr ein. Das Recht auf Mobilität ist allen Alters- und Mobilitätsgruppen zu garantieren: Kindern ebenso wie älteren Menschen. Gehenden ebenso wie Radfahrenden und Benützern öffentlicher Verkehrsmittel. Der Einsatz des VCÖ wird bereits von mehr als 15.000 Mitgliedern unterstützt.


Weitere Informationen:

Die Arbeitsschwerpunkte des VCÖ

• Verkehrssicherheit: Der VCÖ setzt sich dafür ein, dass das langfristige Ziel „Vision Zero – Straßenverkehr ohne Todesopfer“ so wie in Schweden in der Verfassung verankert wird. Maßnahmen, die zum Ziel „Vision Zero“ führen sind unter anderem der Punkteführerschein, eine bessere Fahrausbildung, niedrigeres Tempo auf Österreichs Straßen, eine kindergerechte Verkehrsplanung, sowie ein Ausbau des Öffentlichen Verkehrs.

• Kostenwahrheit: Der VCÖ setzt sich dafür ein, dass das Verkehrssystem in Österreich effizienter wird. Dazu gehört, dass verursachte Kosten sich auch in den Preisen wiederfinden. So verursacht derzeit der Lkw-Verkehr deutlich höhere Kosten, als Einnahmen aus Steuern, Abgaben und Mautgebühren in den Staatshaushalt fließen. Dieses Defizit tragen derzeit die Steuerzahlenden. Der VCÖ fordert daher unter anderem die rasche Einführung der Lkw-Maut, deren Höhe sich an der Schweizer Lkw-Maut orientieren sollte.

• EU-Erweiterung: Die EU-Erweiterung wird zu engeren wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Österreich und seinen zentral- und osteuropäischen Nachbarländern führen. Mehr Güter werden transportiert werden, mehr Menschen werden reisen. Die positiven Auswirkungen der EU-Erweiterung dürfen nicht durch negative Aspekte des Verkehrs, wie Staus, Abgasbelastung und neue Verkehrslawinen überschattet werden. Der VCÖ setzt sich daher dafür ein, dass Österreich die EU-Erweiterung als Chance nützt, längst nötige Verbesserungen im Verkehrsbereich zügig umzusetzen. Der Ausbau des Schienennetzes für die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene gehört ebenso dazu wie attraktivere Bus- und Bahnverbindungen.

• Mobilitätspreis: Seit elf Jahren führt der VCÖ den Mobilitätspreis gemeinsam mit dem Verkehrsministerium und Partnern aus der Wirtschaft durch. Bei diesem österreichweiten Wettbewerb werden innovative Projekte für eine sichere und ökologisch verträgliche Mobilität ausgezeichnet. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, Gemeinden, Schulen und auch Privatpersonen.




Adresse:
Bräuhausgasse 7-9
1050 Wien


Ansprechpartner:
Pressesprecher:

Mag. Christian Gratzer
Tel: (01) 893 2697
Mobil: (0699) 1 893 26 95
Mail: christian.gratzer@vcoe.at

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